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2005

Fast 15 Jahre leitet Heinz Budde den lockeren Zusammenschluss der ehrenamtlichen Radio-Menschen in Hamm. Doch bedingt durch umfassende Änderungen im Landesmediengesetz und letztlich der Auflösung der Katholischen Medienwerkstatt in Dortmund, muss sich das Team der Radio Runde Hamm im Frühjahr 2005 komplett neu organisieren. Den Auftakt bildet der 23.02.2005, den Ralf Grote so dokumentiert hat: Heinz hatte es befürchtet, aber es kam letztlich viel schneller, als für alle voraussehbar... nach dem plötzlichen Tode von Michael Thiemeier im vergangenen Herbst hat das Bistum Paderborn entschieden, sich aus der Unterstützung der „Radiomacherei“ zurückzuziehen. Zwar hielten Mechthild Bieda und Dirk Bartusch die Katholische Medienwerkstatt in Dortmund noch aufrecht, das Aus kam nun aber mehr als plötzlich. Letztlich um Gelder einzusparen, zieht sich das Bistum Paderborn zurück und löst u.a. die Katholische Medienwerkstatt auf. Diese Nachricht ereilte Heinz am Vormittag des 23.02. telefonisch. Gerade rechtzeitig, um diese Sache auf der Redaktionssitzung zu thematisieren, denn durch das Ende der Katholischen Medienwerkstatt verliert die Radio Runde Hamm auch zum 31.03.2005 die Anerkennung als Radiowerkstatt. Wie soll nun nach dem Rückzug des Bistums Paderborn verfahren werden ? Als Alternativen bieten sich der Anschluss an die VHS Hamm oder die Bildung einer eigenen Radiowerkstatt an... Zusammenfassung der Redaktionssitzung am 23.02.2005:  Zur Sitzung fanden sich Heinz Budde, Peter Scheurer, Sabine & Michael Schwiatkowski, Heidrun Veit, Marcellin Yao, Gaby Feuerstein, Ralph Becker, Ralf Niehaus, Ralf Grote, Gisela & Klaus Völtz, Roland Herrmann und Volker Jordan ein. Heinz berichtet über den Rückzug der Katholischen Medienwerkstatt in Dortmund und stellt die beiden möglichen Alternativen zur Fortführung der Radio Runde Hamm (RRH) zur Diskussion. Heidrun stellt ihre Arbeit bei der VHS Hamm vor, so erzählt sie, dass sie nur jede dritte produzierte Sendung über die Aufwandsentschädigung bezahlt bekommt. Um die Anerkennung als eigene Radiowerkstatt zu bekommen, wird seitens der Landesanstalt für Medien (LfM) ein sehr hohes Niveau gefordert (u.a. Räumlichkeiten wie Studio, Büro, sanitäre Anlagen).
Volker zitiert aus den vorliegenden Anforderungen der LfM und bestätigt damit Heidruns Aussage. Er informiert die Anwesenden darüber, dass in der Barbara-Klinik Heessen die Räumlichkeiten vorhanden und entsprechend auf Nutzung zu prüfen sind.
Peter macht Hoffnung, dass diese Voraussetzungen auch in den neuen Räumlichkeiten des KESH geschaffen werden könnten. Klaus fasst zusammen, dass die Zukunft der RRH in der Bildung einer eigenen anerkannten Radiowerkstatt liegen soll. Hier sollen nun die entsprechenden Kontakte zur LfM erfolgen und auch über die Bildung eines eigenen Vereines soll nachgedacht werden, da diese wohl wichtiger Bestandteil der Anerkennung als eigene Radiowerkstatt ist. Dann treffen Mechthild Bieda und Dirk Bartusch von der Katholischen Medienwerkstatt aus Dortmund ein und geben zunächst einen umfassenden Lagebericht über das Ende der Einrichtung bekannt. Grund der Schließung: Das Ziel des Erzbistums Paderborn war im Radio präsent zu sein. Dieses Ziel ist nicht erreicht worden ! Die Anwesenden informieren die Gäste darüber, dass die RRH auf jeden Fall weitermachen und senden möchte und selbst den Schritt zur anerkannten Radiowerkstatt machen will. Mechthild Bieda und Dirk Bartusch bestärken die RRH in diesem Vorhaben und sagen entsprechende Unterstützung (z.B. „gutes Wort für uns in Düsseldorf einlegen...). zu. Ralf G. erfragt, welche zusätzlichen Arbeiten auf das Team der RRH zukünftig zukommen, wenn die Katholische Medienwerkstatt aufgelöst wird. Mechthild Bieda schmunzelt und erklärt, dass diese Arbeiten schon jetzt fast komplett durch Heinz erfolgt sind !!! Unterm Strich also keine „Mehrarbeit“, wenn wir zukünftig eine eigene Radiowerkstatt sind... Volker fragt, was mit dem Material der Katholischen Medienwerkstatt nach dessen Auflösung passiert. Nach Aussage von Mechthild Bieda wird dieses erfasst und von Paderborn vereinnahmt werden. Die RRH zeigt Interesse an Teilen der technischen Ausstattung und würde – wenn möglich – einige Geräte übernehmen. Diese Vorgehensweise wird von der Katholischen Medienwerkstatt geprüft.
Weitere Vorgehensweise:
* Ralph B. prüft rechtliche Grundlagen, ob eine Vereinsgründung erforderlich ist oder vielleicht eine Personenvereinigung bzw. Interessengemeinschaft zur Anerkennung ausreichen.
* Gaby wird sich ergänzend um die Satzung des „Offenen Kanals Hamm“ bemühen.
* Mechthild Bieda wird bereits am nächsten Tag den Chef der LfM in Düsseldorf, Herrn Schneider, anrufen und ihn davon in Kenntnis setzen, dass die RRH auch zukünftig weitersenden möchte.
* Peter hält mit den Verantwortlichen von KESH Rücksprache, ob eine Nutzung der Räumlichkeiten möglich ist.
* Volker wird sich in Zusammenarbeit mit Heinz um die Beschaffung und Erstellung der Antragsunterlagen kümmern.
* Gisela regt die Gründung eines Gremiums an, das die weiteren Schritte auch ohne die gesamte RRH weiterführen soll. Diese Arbeitsgruppe setzt sich aus Heinz, Volker, Peter, Gaby, Ralph B. und Ralf G. zusammen.

03.04.2005
Die Radio Runde Hamm strahlt ihre 2.500. Produktion aus: "Maxi-Mix" mit Brigitte Nicolaus und Heinz Budde

06.04.2005
Die Radio Runde Hamm verwandelt sich durch ihre Gründungsversammlung in einen eingetragenen Verein - mit Volker Jordan als ersten Vorsitzenden. Gleichzeitig wird in Räumen der St. Barbara-Klinik im Stadtteil Heessen eine von der Landesmedienanstalt in Düsseldorf anerkannte Radiowerkstatt eingerichtet.

11.06.2005
Mit Eintragung der Radio Runde Hamm in das Vereinsregister beim Amtsgericht Hamm, der Fertigstellung des Studioum- bzw. Ausbaus sind die Voraussetzungen gegeben, um den Antrag zur Anerkennung als Radiowerkstatt des Landes NRW bei der Landesanstalt für Medien (LfM), Düsseldorf einzureichen. Der Studiobetrieb in den neuen Räumlichkeiten ist bereits von den Produktionsgruppen der RRH aufgenommen worden.

21.06.2005
Zugang des Anerkennungsbescheides der Landesanstalt für Medien (LfM), Düsseldorf. Die „Radio Runde Hamm e.V.“ ist unter der Kennziffer – 2002 – ab dem III. Quartal 2005 als Bürgerfunkproduktionsstätte (Radiowerkstatt) anerkannt worden.

01.07.2005
Die Radiowerkstatt der Radio Runde Hamm ist im Studio- und Bürobetrieb für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Radiowerkstatt bietet ihre Beratungen für interessierte Bürger mittwochs in der Zeit von 17:00 Uhr bis 19:00 Uhr und freitags in der Zeit von 09:00 Ur bis 11:00 Uhr an. Alle zur Produktion notwendigen Beratungen und Produktion werden in der Radiowerkstatt vorgenommen.

29.10.2005
Party und gleichzeitig gelungene Öffentlichkeitsarbeit: Gemeinsam mit der Kirchengemeinde St. Johannes in Heessen richtet die Radio Runde Hamm eine ausverkaufte Oldie-Party im Gemeindezentrum St. Marien aus.