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Klangkosmos Weltmusik: Zeitlose Geschichten aus Okzitanien

Die letzte Reise in diesem Jahr führt den Klangkosmos am Dienstag, 10. November (18 Uhr, Kulturbahnhof) in eine spannende Region Frankreichs: nach Okzitanien.

Lavoà Lapò - Damien Toumi und Mànu Théron (Foto: Giovanna Cavallo)

Voller Energie und Leidenschaft erweckt das Duo Lavoà Lapò - Damien Toumi und Mànu Théron - die Welt der okzitanischen Vokalmusik zu neuem Leben.
Gemeinsam interpretieren die beiden Musiker vergessene und bekannte Klassiker aus den okzitanisch-sprachigen Regionen und erschaffen fantasievolle, erfrischend neue Kompositionen. Ein kraftvoller, unwiderstehlicher Sog aus vokalem, rhythmischen Zusammenspiel und mitreißender Polyphonie. Der Name des Duos vereint die okzitanischen Wörter für Stimme (=Lavoà) und Haut (=Lapò) – Sinnbilder für eine Musik, die unmittelbar berührt.

Die Stücke stammen aus dem Korpus der „Volkslieder der Provence“, aber auch aus Feldaufnahmen, Schriften und Eigenkompositionen. Ihre Lieder erzählen von Alltag und Spiritualität, von Freude, Gemeinschaft und der Schönheit des Andersseins. Traditionelle Tanz-, Trink- und Wechselgesänge verbinden sich mit neuen musikalischen Ideen zu einer lebendigen Interpretation okzitanischer Kultur.

Toumi und Théron sind mit allen Themen und Feinheiten des okzitanischen Repertoires, den Harmonien oder Monodie wie auch Rhythmus und Polyrhythmen meisterhaft vertraut.

Damien Toumi ist Sänger, Musiker, Schauspieler und Geschichtenerzähler. Auf seinen zahlreichen Reisen entdeckte er die okzitanische Sprache und Kultur, die er sich bald zu eigen machte. In der Tradition illustrer Vorgänger wie Massilia Sound System, Gacha Empega und Lo Còr de la Plana und in verschiedensten Projekten entwickelte er ein Werk, das ein breites Publikum für die okzitanische Sprache und Kultur sowie die populären Musiktraditionen des Mittelmeerraums begeistert.  

Mànu Théron ist Sänger, Perkussionist, Komponist und Chorleiter und eine der treibenden Kräfte bei der Wiederbelebung populärer Vokalmusik in Frankreich, insbesondere im okzitanisch-sprachigen Raum. 25 Jahre leitete er den Còr de la Plana und präsentierte okzitanischen Polyphonien mit dem Ensemble auf fünf Kontinenten. Parallel dazu entwickelt er zahlreiche weitere künstlerische Projekte. Thérons Interpretationen wurzeln in der Tradition mediterraner Volksliede, bereichert durch zeitgenössische französische Chansons, in denen Sprache und Rhythmus auf kraftvolle Weise verschmelzen.

Der Eintritt ist wie immer frei, das Büro für Kultur & Tourismus freut sich aber über eine Spende zugunsten des Fördervereins Stadttheater Hamm e. V., der den Klangkosmos unterstützt.