Atemnot und Abgeschlagenheit: Herzschwäche kann dahinterstecken

Herzexperten aus Hamm informieren im Rahmen der Herzwochen der Herzstiftung am Dienstagabend ab 21 Uhr in unserem lokalen Gesundheitsmagazin "Rezeptfrei", das von Angelika und Klaus Krause moderiert wird.

"Rezeptfrei" liegt ihnen am Herzen: Angelika und Klaus Krause

Die Herzschwäche (Herzinsuffizienz) ist eine ernste und tückische Erkrankung, die sich meistens mit unspektakulären Symptomen und schleichend mit Atemnot, Leistungsabnahme und Flüssigkeitseinlagerungen beispielsweise in den Unterschenkeln (geschwollene Beine, Knöchelödeme) bemerkbar macht. Man schafft die Bergwanderung nicht mehr oder beim Treppensteigen geht die Puste aus. Man ist müde, abgeschlagen. Im fortgeschrittenen Stadium kann die Herzschwäche lebensbedrohlich werden. Bundesweit sind pro Jahr rund 465.000 Klinikaufnahmen wegen einer entgleisten Herzschwäche zu verzeichnen, rund 40.000 sterben daran. Herzschwäche ist eine Volkskrankheit.

Die Professoren Dr. Dirk Böcker und Dr. Klaus Pethig, Chefärzte der Kardiologie am Marienhospital Hamm und Mitglieder im Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung, informieren in einem Interview am 3. November 2020 um 21.00 Uhr in unserem Programm über Ursachen, Symptome und Therapiemöglichkeiten der Herzschwäche.

Die Herzinsuffizienz ist in aller Regel die Folge anderer Herz- und Kreislauferkrankungen. In etwa 70 Prozent der Fälle entwickelt sie sich aus der koronaren Herzkrankheit (KHK), der Grunderkrankung des Herzinfarkts, und Bluthochdruck – allein oder gemeinsam mit Diabetes. Die bundesweiten Herzwochen der Herzstiftung widmen sich im November unter dem Motto „Das schwache Herz“ dieser Volkskrankheit.

Weitere Informationen: www.herzstiftung.de/herzwochen2020