Mozart '19

Immer wieder Mozart: Seit drei Jahren feiert der KlassikSommer Hamm das Genie aus Salzburg mit einem jährlichen Konzert auf Gut Kump - dieses Mal am 4. Juli um 19.30 Uhr. Auf dem Programm stehen u. a. das Klavierkonzert Nr. 21 und die Sinfonie in D-Dur.

Deutsche Kammerakademie Neuss (Foto: © Susanne Diesner)

Zum dritten Mal steht Mozart, der Pianist, im Mittelpunkt. Schließlich schrieb Mozart die meisten Klavierkonzerte für sich selbst – er war in den 1780er-Jahren einer der angesehensten Klavierspieler seiner Zeit. "Eine bewundernswürdige Geschwindigkeit, ... Feinheit und Delikatesse" sagte man ihm nach.

Mozart-Spezialist Matthias Kirschnereit eifert ihm nach und spielt das Klavierkonzert Nr. 21, eines der späten, reifen Konzerte. Ihn fasziniert an diesen 25 Klavierwerken vor allem: "In erster Linie sind Mozarts Klavierkonzerte ein wunderbares Miteinander von Orchester und Klavier, eine ganze Oper in Konzertform." Nur vier Wochen brauchte Mozart für das Klavierkonzert. Eine Probe genügte ihm, der auch den Solopart spielte, um es am 10. März 1785 erstmals aufzuführen. Was das Konzert besonders auszeichnet? Sein heiterer Ton, der Melodienreichtum, das üppig besetzte, um Pauken und Trompeten ergänzte Instrumentarium, der wichtige Rang des Orchesters als Partner des Pianisten. Wieder mal schaffte Mozart einen Quantensprung.

Zum ersten Mal gibt es noch mehr als Mozart: "Dumbarton Oaks" ist Strawinskys Verneigung vor den Brandenburgischen Konzerten Johann Sebastian Bachs, ein Werk im Stil barocker Concerti grossi. "Dumbarton Oaks" hieß das Landgut von Robert Woods Bliss und seiner Frau Mildred Barnes, der Auftraggeber, nahe Washington D.C. Sie hatten sich das Stück von Strawinsky zum 30. Hochzeitstag gewünscht.

Kongeniale Unterstützung erhält Matthias Kirschnereit von der Deutschen Kammerakademie Neuss unter der Leitung von Frank Beermann.

Restkarten für das Konzert sind Kulturbüro der Stadt Hamm (Tel.: 02381/17-5555), bei allen Eventim-Vorverkaufsstellen und unter www.klassiksommer.de erhältlich.