Kein Fake: "Faking Bullshit" feierte Weltpremiere

Im fernen München flimmerte am Donnerstagabend erstmals der komplett in Ahlen entstandene Kinofilm "Faking Bullshit" über die Leinwand... und zwar unter freiem sommerlichen Himmel im Pop-Up Autokino auf dem dortigen Zenith-Gelände.

Weltpremiere von "Faking Bullshit"

Erkan Acar (l.) und Regisseur Alexander Schubert

(v.l.) Adrian Topol, Alexander von Glenck, Sina Tkotsch und Erkan Acar

Die Komödie von Regisseur Alexander Schubert sorgte für einen annähernd ausverkauften Parkplatz, auf dem 200 Autos Platz finden. Im vergangenen Herbst drehte Schubert u.a. mit Adrian Topol, Erkan Acar, Alexander von Glenck, Xenia Assenza, Sanne Schnapp, Alexander Hörbe, Sina Tkotsch und Bjarne Mädel fast sechs Wochen lang im benachbarten Ahlen (wir berichteten).

Die Geschichte: Eine Polizeiwache soll geschlossen werden, weil schlichtweg nichts passiert. Um jene "Wache 23" doch noch zu retten, inszenieren die Polizisten einige Straftaten. Damit soll vor allen Dingen die von Sina Tkotsch gespielte Großstadtkollegin Tina überzeugt werden, sich in ihrem Revisionsbericht für den Erhalt der Wache auszusprechen.

Vorlage des Films ist die schwedische Komödie "Kops" aus dem Jahre 2003, die Alexander Schubert aber mit aktuellen Bezügen ins Hier und Jetzt... und nach Ahlen verlegt hat. Es wird eine besondere Wonne für alle Ahlenerinnen und Ahlener werden, die zahlreichen heimischen Drehorte in der 96-minütigen Verfilmung zu entdecken... aber auch für viele, die Ahlen kennen. Eine wichtige Rolle nimmt dabei auch das Rathaus an der Westenmauer ein. Dort hat Schubert seine "Wache 23" untergebracht.

Offizell kommt "Faking Bullshit" am 27. August bundesweit in die Kinos, das CinemAhlen zeigt die Komödie bereits in der nächsten Woche. Der Vorverkauf läuft.

Impressionen der Weltpremiere vom 23. Juli 2020 in München