Butterbrotdosen für den Klimaschutz

Seit nunmehr 23 Jahren trägt der Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb Hamm (ASH) stadtweit dazu bei, schon die jüngsten Schüler für den Umweltschutz zu sensibilisieren.

Butterbrotdosen für I-Männchen 2019

Und auch in diesem Jahr werden alle der rund 1.800 Hammer ABC-Schützen der Grund- und Förderschulen mit praktischen und vor allem wiederverwendbaren Butterbrotdosen ausgestattet, sodass Einweg-Materialien wie Plastiktüten oder Alufolien überflüssig werden. Dank der bunten Butterbrotdosen können so durchschnittlich rund 25 Rollen Alufolie pro Schüler während der Grundschulzeit eingespart werden. Auch wenn Alufolie gut verwertet werden kann: Für ihre Herstellung sind wertvolle und immer seltenere Rohstoffe und ein hoher Energieaufwand erforderlich.

"Das Thema ‚Klimawandel‘ ist so präsent wie nie zuvor. Jeder von uns, egal welchen Alters, kann mit nur kleinen Taten dazu beitragen, den Klimawandel zu verlangsamen - zum Beispiel, indem er oder sie durch wiederverwendbare Behälter Abfall vermeidet", erklärt ASH-Dezernent Markus Kreuz, der am Donnerstag zusammen mit ASH-Betriebsleiter Reinhard Bartsch und Bildungsdezernentin Dr. Britta Obszerninks die Brotdosen stellvertretend für alle Hammer Erstklässler an die Schulanfänger der Lessingschule verteilte. "Damit die Aktion ihren Sinn nicht verfehlt, bitten wir die Eltern, die Dosen täglich ihren Kindern in die Schule mitzugeben", ergänzt ASH-Betriebsleiter Reinhard Bartsch. "Die Erfahrung zeigt, dass es absolut sinnvoll ist, die Themen Abfallvermeidung und Umweltschutz schon so früh wie möglich in den Alltag zu integrieren", so Dr. Obszerninks. "Wer schon früh ein Bewusstsein für die Umwelt und deren Schutz bildet, handelt später nachhaltiger und ressourcenschonender und ist somit auch ein Vorbild für andere", so die Bildungsdezernentin abschließend.