Blaulichtgespräch: Abgeordneter besucht THW Hamm

Kontakt-, Informations- und Hintergrundgespräche mit „Blaulichtorganisationen“ führt Michael Thews seit vielen Jahren. Der SPD-Abgeordnete des Deutschen Bundestages nahm sich jetzt beim Besuch des Hammer Ortsverbandes der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, kurz THW Hamm, mit gut drei Stunden viel Zeit.

(v.l.) Nadine Hilker, Klemens Bierol, Michael Thews, Michael Erning und Reiner Rudolf vor der THW-Dienststelle in Hamm (Foto: THW Hamm)

Unter der Überschrift „THW kompakt“ berichteten Michael Erning, THW-Ortsbeauftragter, und sein Stellvertreter Klemens Bierol einleitend über die aktuelle und zukünftige Struktur und Ausstattung des Hammer Ortsverbandes.

Zum Thema „Bufdis“ im THW informierte Nadine Hilker vom hauptamtlichen THW-Regionalstellenbereich. Dank der Entscheidung des Haushaltsausschusses des Bundestages werden zukünftig jährlich bis zu 2.000 Bundesfreiwilligendienstleistende (Bufdis) das THW unterstützen. Die „Bufdis“ sollen letztlich nach dem Konzept der verantwortlichen THW-Leitung je nach Neigung und Fähigkeiten die Ehrenamtlichen in den Ortsverbänden entlasten. Ohne besonders intensive Werbemaßnahmen des THWs gab es bereits zahlreiche Bewerbungen von jungen Männern und Frauen und es ist davon auszugehen, dass bereits im September die ersten Freiwilligen für ein Jahr bei der THW-Regionalstelle mit Sitz in Dortmund aufgenommen werden.

Die THW-Führungskräfte und Reiner Rudolf, Vorsitzender des örtlichen THW-Fördervereins, diskutierten anschließend lange mit Michael Thews über die Frage, wie gerade Jugendliche und junge Erwachsene für ein gesellschaftlich notwendiges ehrenamtliches Engagement im THW gewonnen werden können.

Der generelle Bekanntheitsgrad des THWs und der von der Bevölkerung anerkannte Beitrag zum Gemeinwohl allein, so Erning und Thews, bildet natürlich eine gute Basis. Thews bewertete den „Bufdis“-Einsatz als Chance, die man natürlich gut ausgestalten muß. Bei diesem Thema bestand Einvernehmen: Die Frage, ob die neue Möglichkeit, „Bufdis“ in die Tätigkeiten der Ortsverbände einzubinden, vielleicht schon in der Startphase Optimierungsbedarf hat, ist in einem weiteren Termin zu bewerten.

Den Abschluss des mehrstündigen Besuchs bildete ein Blick auf den vorhandenen Fuhrpark des Ortsverbandes und in den Gerätebestand eines Großeinsatzfahrzeuges.

www.thw-hamm.de