Stadt Hamm trauert um Bezirksvorsteher Udo Helm

Trauer und Fassungslosigkeit in Bockum-Hövel: Bezirksvorsteher Udo Helm ist am Donnerstagmorgen im Alter von 71 Jahren überraschend verstorben. Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann zeigte sich in einer ersten Stellungnahme sichtlich bewegt und tief betroffen:

Trauer um Udo Helm (Foto: Stadt Hamm)

"Udo Helm hat aus seiner schweren Krankheit kein Geheimnis gemacht. Deshalb wollte er als Bezirksvorsteher zur Mitte des Jahres zurücktreten. So war es zwischen uns vereinbart. Die Entscheidung ist Udo Helm sehr schwer gefallen, weil er mit Leib und Seele Bezirksvorsteher war. Auf der anderen Seite hatte ich großes Verständnis dafür, dass er mehr Zeit mit der Familie verbringen wollte, die seine politischen Aktivitäten über viele Jahre mitgetragen hat. Für diese Unterstützung war er sehr dankbar, so dass er etwas zurückgeben wollte. Ich bedauere zutiefst, dass ihm dieser Wunsch verwehrt blieb. Deshalb gelten meine Gedanken und Gebete in diesen schweren Stunden nicht nur dem Verstorbenen selbst, sondern auch den Hinterbliebenen."

Zudem verkündete Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann, dass der für morgen geplante Neujahrsempfang in Bockum-Hövel abgesagt werde: "Aus Respekt und Dankbarkeit gibt es zu dieser Entscheidung keine Alternative. Außerdem bin ich mir sicher, dass in Bockum-Hövel angesichts dieser traurigen Nachricht niemand der Sinn nach einer solchen Veranstaltung steht."

Udo Helm war seit 2009 Bezirksvorsteher in Bockum-Hövel: "Nur zu gerne hätte Udo Helm sein zehntes Amtsjahr noch vollgemacht", erklärte Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann. "Der Verstorbene wird uns als Mensch und leidenschaftlicher Kommunalpolitiker in liebevoller Erinnerung bleiben. Er hat sich nie gescheut, dass offene Wort zu sprechen und direkt auf die Menschen in seinem Bezirk zuzugehen. Er war im besten Sinne des Wortes ein Bezirksvorsteher zum Anfassen."