Jugendberufsagentur mit großen Zielen

Die Zielsetzung der drei Kooperationspartner – das Kommunale Jobcenter, die Arbeitsagentur und das städtische Jugendamt – ist ambitioniert: Junge Menschen unter 25 Jahren sollen in Hamm künftig noch bessere Möglichkeiten der beruflichen Orientierung erhalten.

(v.l.): Reinhard Fohrmann (Abteilungsleitung Personalservice des KJC), Marie-Luise Roberg (KJC-Leiterin), Thomas Helm (Geschäftsführer der Arbeitsagentur), Claudia Hermsen (Geschäftsführerin operativ der Arbeitsagentur), Raoul Termath (Jugendamtsleiter)

Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen sollen von den drei Institutionen während der Anfänge ihrer beruflichen Karriere noch enger begleitet werden – egal ob in einer dualen, schulischen oder universitären Ausbildung.

Mit der am Mittwoch unterzeichneten Kooperationsvereinbarung verfolgen die drei strategischen Partner ein klares Ziel. Jobcenter-Leiterin Marie-Luise Roberg bringt den umfangreichen Inhalt der Vereinbarung auf den Punkt: "Gemeinsam wollen wir allen jungen Menschen in Hamm einen guten  beruflichen Start ermöglichen. Hierfür arbeiten wir in Zukunft noch viel stärker Hand in Hand.

Diese Unterstützung gilt selbstverständlich auch für junge Menschen mit Behinderungen, denn Chancengleichheit und Inklusion sind in diesem Konzept der Zusammenarbeit ebenfalls fest verankert". Im Blick haben dabei alle gemeinsam den Auftrag, möglichst allen Jugendlichen und jungen Erwachsenen in Hamm eine gelungene berufliche und soziale Integration zu ermöglichen. Dass damit möglichst früh begonnen werden sollte, betont der Leiter des Jugendamtes, Raoul Termath: "Unser primäres Anliegen ist, die Bildungsbiografien von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Darauf sind die Leistungen des Jugendamtes ausgerichtet. Wenn der Übergang in Ausbildung und Arbeit gelingt, haben wir unser gemeinsames Ziel erreicht".

Auch Thomas Helm, Leiter der Agentur für Arbeit, ist überzeugt von den positiven Auswirkungen dieser Kooperation: "Junge Menschen benötigen bestmögliche Unterstützung beim Einstieg in das Berufsleben. In unserem Netzwerk wollen wir die Prozesse der drei Institutionen noch besser verzahnen, Doppelarbeiten vermeiden und Synergieeffekte erzeugen. Es geht um fließende Übergänge bei den Zuständigkeiten von Arbeitsagentur, Jobcenter und Jugendamt. Diese Kooperationsvereinbarung bietet hierzu den Rahmen und alle am Prozess Beteiligten sind nun gefordert, diesen mit Leben zu füllen und sich mit ihren jeweiligen Kompetenzen und Stärken für die Jugendlichen in unserer Stadt noch stärker einzubringen."