Drei Hammer „Schulen ohne Rassismus“ in Bochum zu Gast

Das Friederich-List-Berufskolleg, das Märkische Gymnasium, die Sophie-Scholl-Gesamtschule und das Kommunale Integrationszentrum haben in der vergangenen Woche am Netzwerktreffen "Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage" des Regierungsbezirks Arnsberg teilgenommen.

Netzwerktreffen „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Das Netzwerktreffen fand in den Räumlichkeiten der Jüdischen Gemeinde in Bochum statt.

Eingeladen waren dieses Mal die Schulen aus dem Hochsauerlandkreis, dem Märkischen Kreis, dem Ennepe-Ruhr-Kreis sowie aus Bochum, Gelsenkirchen, Herne und Hamm. Insgesamt nahmen über 100 Vertreterinnen und Vertreter von 30 verschiedenen Schulen an der Veranstaltung teil. Schülerschaft und Lehrkräften wurde ein Einblick in die neuesten Entwicklungen des Netzwerkes auf Bundes- und Landesebene gewährt. Anschließend hatten einige Aktive des Netzwerkes die Gelegenheit, über durchgeführte Aktionen und Projekte zu berichten. Im Netzwerk gilt der Erfahrungsaustausch als ein wichtiges Mittel zur gegenseitigen Unterstützung und wird daher immer wieder aktiv gestaltet.

Anschließend wurde in insgesamt fünf verschieden Workshops intensiv gearbeitet. Neben Themen wie Alltagsrassismus, extreme Rechte, grenzenlose Liebe und religiöser Extremismus wurde auch ein kurzes Theaterstück einstudiert und aufgeführt.

In Deutschland sind mittlerweile über 2500 Schulen dem Netzwerk beigetreten, in NRW sind es rund 700 Schulen. Teilnehmende Schulen gehen eine Selbstverpflichtung ein, sich aktiv der Projektarbeit in Themenbereichen wie Antirassismus, Antidiskriminierung, Diversity, Gleichbehandlung, Demokratiebildung, Antimobbing etc. zu widmen.

Als nächster Schule in Hamm wird am 13. Dezember dem Eduard-Spranger-Berufskolleg die Urkunde als "Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage" verliehen.