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Diagnostik und Therapie von Schilddrüsenerkrankungen
Von: Sandra KonopkaSchilddrüsenerkrankungen betreffen alle Altersgruppen und beide Geschlechter, wenn auch in unterschiedlicher Ausprägung. Im Rahmen eines Barbara-Forums informiert das St. Josef-Krankenhaus am 28. Februar ab 18 Uhr über Diagnostik und Therapie dieser Erkrankungen.
Kaum ein Hormonsystem hat so ausgeprägte Wirkungen auf die Körperfunktionen wie die Schilddrüse. Sowohl Über- als auch Unterfunktion gefährden Herz und Kreislauf, den gesamten Stoffwechsel und die Magen-Darmtätigkeit und haben nicht zuletzt auch Auswirkungen auf das Nervensystem und die Sexualfunktion. Auch Zyklusstörungen der Frau oder gar unerfüllter Kinderwunsch haben häufig ihre Ursache in einer Unterfunktion der Schilddrüse (Hashimoto-Thyreoiditis). Besondere Bedeutung hat die Schwangerenbetreuung bei vorhandener Schilddrüsenerkrankung für die Entwicklung des Ungeborenen.
Im Rahmen des Barbara-Forums haben Patienten, Angehörige und andere Interessierte die Möglichkeit, sich umfassend über dieses Thema zu informieren. So beschreibt Dr. Christian Hahn, Chefarzt der Inneren Abteilung am St. Josef-Krankenhaus, aus internistischer Sicht die Funktion der Schilddrüse; erläutert Diagnostik und Therapie und klärt über Krankheitsprophylaxe und mögliche Risiken durch jodhaltige Arzneistoffe auf.
Die chirurgischen Behandlungsmöglichkeiten von gutartigen, verdächtigen und bösartigen Neubildungen stellt Dr. Reiner Gerke vor, Oberarzt der Abteilung für Allgemein- und Visceralchirurgie / Koloproktologie der St. Barbara-Klinik und des St. Josef-Krankenhauses. Ein Schwerpunkt ist dabei die gewebeschonende chirurgische Organentfernung mit anschließender Hormonersatztherapie, wenn andere Therapieformen der Schilddrüsenüberfunktion erfolglos geblieben sind.
Die Veranstaltung findet im Konferenzraum der Verwaltung des St. Josef-Krankenhauses statt (Albert-Struck-Straße 1). Die Teilnahme ist kostenfrei, um vorherige Anmeldung wird gebeten unter 02381 / 961 - 208.

