Weiterentwicklung in drei Akten

Es war eine Weiterentwicklung beim ASV Hamm-Westfalen in drei Akten: Zunächst der durch Spielfreude geprägte doppelte Punktgewinn bei der TuS N-Lübbecke, dann der Erfolg des Willens über den TSV Bayer Dormagen und am Ende die Reifeleistung beim TV Hüttenberg.

Kay Rothenpieler (Foto: Marco Wolf)

Mit dem Kantersieg gegen die HSG Krefeld steht die jüngste Siegesserie nun bei vier Partien. 

Geht es nach ASV-Trainer Kay Rothenpieler, dürften nach dem letzten Vorhang für das Jahr 2019 noch vier weitere Zähler den Weg auf das ohnehin schon prall gefüllte Punktekonto finden. Doch es sind auch alle Zutaten für zwei Dramen gegeben, denn immerhin geht es am 26. Dezember (ab 17 Uhr) in der WESTPRESS arena gegen die SG BBM Bietigheim wie auch am 30. Dezember (ab 19 Uhr) in der Dortmunder Westfalenhalle gegen den VfL Gummersbach gegen zwei letztjährige Erstligisten. 

Damit die Vorstellung gegen Bietigheim am 2. Weihnachtsfeiertag mit tosendem Applaus des Publikums endet, baut Rothenpieler auf die gute Form seiner Mannschaft: "Wir freuen uns, dass es gerade so gut läuft. Die Stimmung ist natürlich super, das hilft uns auch im Trainingsalltag. Die beiden Partien werden zwei harte Brocken, sind aber auch zwei Highlights für uns."

Wichtig ist für den Ex-Profi, dass seine Mannschaft an die Leistung des Auswärtssieges in Hüttenberg anknüpft: "Da haben wir auch in schwierigen Situationen die Ruhe bewahrt, sind nicht hektisch geworden. Meine Jungs haben einen Reifeprozess durchlaufen und sind jetzt abgeklärter." Doch aller Abgeklärtheit zum Trotz: Rothenpieler baut auch auf eine WESTPRESS arena, die "brennt": "Ich hoffe auf eine riesige Unterstützung. Die Partie am 2. Weihnachtsfeiertag ist immer etwas Besonderes." 

Dass es vier Tage später ebenfalls ein Spiel mit Erinnerungscharakter wird, ist sich Rothenpieler sicher: "Die Stimmung in der Halle sollte uns pushen, die Emotionen wollen wir aufnehmen." Damit sein Team nicht überdreht, hat sich der 48-Jährige etwas ausgedacht. "Wir reisen früh an und machen vor Ort einen Spaziergang, werden auch schon lange vor Anpfiff in der Halle sein. Das hilft, damit sich die Spieler an die ungewohnte Umgebung gewöhnen." Dann sollten die vielen tausend Zuschauer auch im Schlussakt des Jahres 2019 kein Drama erleben.

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