Pilzstunde: Abbey Road 2019

Als Beatles-Fan ist es bekanntlich immer eine besondere Herausforderung, wenn man gefragt wird, welches Album dieser Band einem am besten gefällt. Wollen wir mal so sagen, für mich ist „Abbey Road“ da schon verdammt nah dran.

Die Neuauflage der "Abbey Road" ist Thema der Oktober-Pilzstunde bei Ralf Grote.

Am 26. September 1969 veröffentlichten John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr diese Platte, die als letzte Zusammenarbeit der Band gilt…  dass dieses Werk so ein Meilenstein der Musikgeschichte wurde, grenzt – wenn man sich in das Jahr 1969 zurückversetzt – als kleines Wunder. Nach dem zermürbenden Entstehen der Studio- und Filmaufnahmen zum Get-Back-Projekt zu Beginn des Jahres, hatte eigentlich niemand mehr damit gerechnet, dass die Beatles ein solch starkes einheitliches Album abliefern würden. In jener Zeit nahmen nicht nur die geschäftlichen Probleme der Beatles überhand, sondern auch die Tatsache, dass Lennon, Harrison und Starr gegen den Willen von McCartney am 8. Mai 1969 den Geschäftsmann Allen Klein als neuen Manager der Band einsetzten. Trotzdem gilt der 16. April 1969 als Start für das Album „Abbey Road“… die vier gingen wieder gemeinsam ins Studio und auch der fünfte Beatle – Produzent George Martin – begleitete federführend die Aufnahmen.

50 Jahre später – ganz genau am 27. September 2019 – ist „Abbey Road“ frisch remastert abgemischt erneut veröffentlicht worden… verantwortlich dafür zeichnete George Martins Sohn Giles. Neben der frisch renovierten „Abbey Road“ durften sich die zahlreichen Beatles-Fans aber einmal mehr um jede Menge Bonusmaterial zum Album freuen… und das in bestechender Qualität.

Wir kommen also gar nicht daran vorbei, uns in der aktuellen Ausgabe der Pilzstunde mit diesem Longplayer zu beschäftigen.