Niederlage zum Start ins Jahr 2020

Mit einer Niederlage startete der ASV Hamm-Westfalen ins Jahr 2020. Beim HC Elbflorenz kassierte die Mannschaft von ASV-Trainer Kay Rothenpieler eine bittere 28:31 (13:19)-Niederlage in der Partie des 19. Spieltags in der 2. Handball-Bundesliga.

ASV-Niederlage zum Start ins Jahr 2020 (Foto: Archiv Henning Wegener)

Die Abwehr, normalerweise das Hammer Prunkstück, bekam nie den richtigen Zugriff, in der Offensive war die Fehlerquote zu hoch. Immerhin: Eine Energieleistung im zweiten Durchgang brachte noch Spannung in die Partie.

Schon der Auftakt in die Partie misslang aus Hammer Sicht. Die erste Führung der Partie besorgte Julius Dierberg (1.) für die Hausherren, der mit einem Schuss aus spitzem Winkel Hamms Torhüter keine Chance ließ. Während Michal Kasal (2.) auf 2:0 erhöhte, verfehlte Jan von Boenigk das Dresdner Gehäuse nur knapp. Nach einem verwandelten Siebenmeter von Dierberg erzielte Marten Franke (6.) Nach knapp sieben Minuten nahm ASV-Trainer Kay Rothenpieler beim Stand von 5:1 die erste Auszeit. Anschließend gelang es den Gästen, auf 7:5 zu verkürzen.

Aber auch nach der guten Phase übernahm der ASV nicht die Kontrolle über das Spiel, Elbflorenz war vor allem im Angriff weiter zielsicher. Nach einer Viertelstunde sahen die Zuschauer ein 10:5 auf der Anzeigetafel. Insbesondere gegen die Zuspiele an den Kreis fanden die Hammer Verteidiger um Markus Fuchs und Jan Brosch kein Gegenmittel. Felix Storbeck hielt in der 20. Minute dank eines herausragenden Reflexes stark, doch auch das rüttelte seine Vorderleute nicht wach. Beide Seiten kassierten viele Zwei-Minuten-Strafen, ein Zeichen für den harten Kampf ab Mitte des ersten Durchgangs. Einfach Fehler und leichte Ballverluste machten es den Hammer schwer, entscheidend noch vor der Halbzeit an die Dresdner heranzukommen. Mit einem enttäuschenden 19:13 ging es in die Kabinen.

Wie verwandelt kamen die Hammer aus der Kabine, Rothenpieler schien ganz offensichtlich die richtigen Worte gefunden zu haben. Unter anderem von Boenigk und Sören Südmeier trafen, der ins Tor rotierte Oliver Krechel lief heiß und parierte gleich mehrfach. Gut fünf Minuten nach Wiederanpfiff stellte Brosch nach einem schnellen Gegenzug auf 19:17 und Dresdens Trainer Rico Göde nahm eine Auszeit. Zwar kamen die Hausherren anschließend wieder besser in die Partie, doch Krechel blieb weiter in herausragender Form. Schnelle Gegentreffer, unter anderem durch den flinken Nils Gugisch, sorgten für einen 24:20-Zwischenstand nach 43 Minuten. Neben dem fast unüberwindbaren Krechel steigerte die Offensive ihre Effektivität. Zehn Minuten vor dem Ende war es eine knappe Partie, 26:24 war der Stand. Zu viele Ungenauigkeiten in der Offensive sorgten dafür, dass es zum Ende der Partie nicht gelang, entscheidend heranzukommen.

Am Ende siegte der HC Elbflorenz 2006 31:28. Weiter geht es am kommenden Samstag (ab 19.15 Uhr) in der heimischen WESTPRESS arena mit der Partie gegen die HSG Konstanz.

Storbeck, Krechel – Huesmann (5), Milde (4), Brosch (1), Fuchs (1), Spiekermann, Rubino Fernandez, Lex (1), Südmeier (3), Krings (5), Pretzewofsky, Kropp, Franke (4), von Boenigk (4)

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